Die Carl-Schirren-Gesellschaft hat ihren Sitz in einem der ältesten Kaufmannshäuser  Lüneburgs, dem so genannten Brömsehaus.
Das Haus wurde im 1. Viertel des 15. Jh. als giebelständiges Dielenhaus gebaut und ist  in seiner ursprünglichen  Grundstruktur unverändert erhalten. 1637  erhielt das Brömsehaus sein heute noch sichtbares inneres Erscheinungsbild. Zentraler Raum ist die über zwei Geschosse reichende Diele mit der wuchtigen Holzbalkendecke, dem großen, sich zum Gartenhof  öffnenden Ehrenfenster und den diversen Treppenaufgängen aus unterschiedlichen Zeitepochen.   Im gleichen Jahr 1637 wurde die südlich des Hauses gelegene Durchfahrt überbaut – dadurch entstand eine neue Stube, das sogenannte Barockzimmer, mit einer seltenen figürlich gestalteten Stuckdecke, die in elf  achteckigen Feldern  Gleichnisse und biblische Szenen zeigt. In 2012/2013 wurde das Brömsehaus  aufwändig saniert; die Deckenmalerei in der Diele und die Stuckdecke im Barockzimmer wurden restauriert und mit einem ausgefeilten Beleuchtungskonzept ausgeleuchtet. Beide Räume können für öffentliche und private Veranstaltungen – Konzerte, Lesungen, Vorträge, Tagungen und Seminare angemietet werden;  eine moderne Präsentationstechnik steht zur Verfügung.

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Die Deutsch-Baltischen Gesellschaften