|
|
|
Deutschbaltische StudienstiftungGeschichte und Aufgaben Die Baltische Studienförderung der Carl-Schirren-Gesellschaft (CSG) wurde auf Anregung von Balthasar von Bremen 1991 gegründet und bildete eine eigenständige Abteilung der CSG. 2005 gründete die Carl-Schirren-Gesellschaft die Deutschbaltische Studienstiftung, die seitdem die Aufgaben als unselbständige Stiftung erfüllt. Seit 2009 ist Prof. Dr. Michael Garleff (Oldenburg) Träger der Deutschbaltischen Studienstiftung. Geschäftsführer waren bisher Burchhard v. Bremen und Detlef Henning (1991-1999) und Nils Hollberg (2000-2008). Seit 2009 leitet Detlef Henning (Anschrift s.u.) die Geschäfte der Studienstiftung. In Anlehnung an die historischen Traditionen der Deutschbalten pflegt die Deutschbaltische Studienstiftung vor allem gute Verbindungen zu Estland und Lettland, darüber hinaus aber auch deren Nachbarländern. Bedürftige Studierende und junge Akademiker dieser Ländern werden auf Antrag und soweit es die verfügbaren Mittel erlauben an ihren Heimatuniversitäten oder während ihres Studienaufenthaltes in Deutschland unterstützt. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Geförderten nach Ende ihres Studiums in ihrer Heimat oder für ihre Heimat tätig werden. Gefördert werden
Neben der Bedürftigkeit des Antragstellers wird eine Empfehlung der Heimatuniversität und möglichst auch eine Bestätigung der aufnehmenden deutschen Universität vorausgesetzt. Die Förderung erfolgt
Die Förderung wird finanziert
In den ersten Jahren ihres Bestehens konnte die Baltische Studienförderung den Studierenden ausreichende Mittel (etwa den Sätzen des BAFÖG entsprechend) für ein bis zwei Semester an einer deutschen Universität zur Verfügung stellen. Heute kann nur ein geringerer Zuschuss gewährt werden. Unterstützt werden zumeist kürzere Studienaufenthalte von einem Semester oder einigen Monaten, z.B. zur Vorbereitung von Diplomarbeiten. Mehrfach wurden private Unterkünfte zur Verfügung gestellt.
Zwischenbilanz Zwischen 1991 und 2010 unterstützte die Deutschbaltische Studienförderung 38 Studierende aus Estland und Lettland und führte seit 2008 zusätzlich mehrere Studentenseminare durch. Dafür konnten insgesamt etwa 135.000 EUR zur Verfügung gestellt werden. Dies ist ein Beitrag zur Vertiefung der deutsch-estnischen und deutsch-lettischen Beziehungen in einem zusammenwachsenden Europa. Zugleich ist es aber auch ein stolzes Ergebnis für unsere Förderer. Hierfür danken wir - auch im Namen der Geförderten - sehr herzlich! Die Deutschbaltische Studienstiftung bittet weiterhin um Spenden zur Fortsetzung ihrer Arbeit Für Spenden werden vom Finanzamt
anerkannte Zuwendungsbestätigungen (Spendenbescheinigungen) ausgestellt.
Weiterentwicklung zu einem Deutsch-Baltischen Jugendwerk Die Deutschbaltische Studienstiftung unterscheidet sich von anderen Jugendwerken durch ihre multinationale und multilaterale Zielsetzung und Arbeitsweise. Sie spricht gezielt junge Menschen aus bis zu fünf europäischen Ländern (Deutschland, Estland, Lettland, Litauen und Russland) an, die künftig Führungsaufgaben übernehmen werden. Die Freiheit der baltischen Staaten und ihrer Bürger war in der Geschichte immer eine bedrohte Freiheit; dies scheint trotz der Freude über die wieder gewonnene Unabhängigkeit 1991 und der Erfolge der letzten Jahre auch für die Zukunft zu gelten. Die Zukunft der baltischen Staaten in Europa und die deutsch-baltisch-russischen Beziehungen hängen dabei in erheblichem Maße von den künftigen Eliten in Estland, Lettland und Litauen sowie den Menschen in ihren Nachbarländern, die sich für das Baltikum interessieren und engagieren, ab. Die Deutschbaltische Studienstiftung sieht daher ihre Aufgabe darin, im Sinne einer späten Überwindung der Folgen des Hitler-Stalin-Paktes und der Teilung Europas im Zweiten Weltkrieg junge Deutsche, Esten, Letten, Litauer und Russen zusammenzuführen und sie in gemeinsamer Verantwortung für die Aufgaben einer friedlichen und von Kooperation geprägten europäischen Zukunft zu gewinnen. Grundlage der Arbeit der Deutschbaltischen Studienstiftung bilden der Respekt gegenüber den europäischen religiösen und philosophischen Traditionen sowie das Bekenntnis zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und den Menschenrechten. Das Kuratorium der Deutschbaltischen Kulturstiftung, in dem die wichtigsten deutschbaltischen Organisationen vertreten sind, begrüßt die Aktivitäten der Studienstiftung und unterstützt diese in ihrer Weiterentwicklung zu einem umfassenden Deutsch-Baltischen Jugendwerk. Es sieht darin eines der zentralen Projekte der CSG und der von ihr gegründeten Stiftungen, weil die Gewinnung vor allem junger Menschen aus Estland, Lettland und Deutschland für die Verwirklichung ihrer Ziele eine wichtige Grundlage für eine zukunftsorientierte deutschbaltische Kulturarbeit darstellt. Presentation zur
Information zum Deutsch-Baltischen Jugendwerk Das Kuratorium der Kulturstiftung bittet daher gemeinsam mit Vorstand und Mitgliederversammlung der CSG alle Deutschbalten und ihre Organisationen, diese Aktivität nach Kräften zu unterstützen. Die Anschrift: Das Konto:
|